Wandgestaltung im Kinderzimmer: Alternativen zur Tapete
Die Wandgestaltung im Kinderzimmer stellt viele Eltern vor eine doppelte Herausforderung. Einerseits soll der Raum kindgerecht, fröhlich und individuell wirken. Andererseits leben zahlreiche Familien zur Miete, dürfen also nicht einfach nach Belieben in die Bausubstanz eingreifen. Hinzu kommt, dass immer mehr Kinder auf Staub, Schimmel oder bestimmte Klebstoffe in herkömmlichen Tapeten empfindlich reagieren. Wer in einer Mietwohnung wohnt und gleichzeitig auf die Gesundheit des Kindes achtet, braucht daher Lösungen, die sich rückstandslos entfernen lassen und möglichst wenig Allergene freisetzen.
Eine naheliegende Alternative ist der Verzicht auf klassische Papiertapeten zugunsten von abwaschbaren Vliestapeten, die sich leichter verarbeiten und später wieder ablösen lassen. Wer sich vorab über Materialien, Kleister und den späteren Wechsel informieren möchte, findet bei weissenseer-spitze.de praktische Hinweise, die auf Mietwohnungen zugeschnitten sind. Daneben gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten, die ohne feuchten Kleister auskommen und sich ebenso unkompliziert zurückbauen lassen.
Wandfarbe mit dem Blauen Engel oder anderen Umweltzeichen ist eine der einfachsten Lösungen. Sie lässt sich direkt auf einen vorbereiteten Untergrund streichen, trocknet schnell und kann beim Auszug mit einer Grundierung überstrichen werden. Für Allergiker bietet sich zudem eine mineralische Silikatfarbe an, die kein organisches Bindemittel enthält und damit Schimmel sowie Milben kaum Nährboden bietet. Wer mehr Struktur möchte, kann auf Korkplatten, Leinenbahnen oder textile Wandpaneele zurückgreifen, die mit Klett- oder Klebepunkten befestigt werden. Diese Systeme hinterlassen in der Regel keine Rückstände und lassen sich Stück für Stück abnehmen.
Ein oft unterschätzter Ansatz sind abnehmbare Wandsticker und selbstklebende Folien, die inzwischen in vielen kindgerechten Motiven erhältlich sind. Sie eignen sich besonders für kleine Flächen und lassen sich von älteren Kindern selbst gestalten. Bei allen Varianten gilt: Vor dem Kauf sollte die Verträglichkeit der Materialien geprüft werden, denn nicht jede als „schadstoffarm“ beworbene Lösung ist tatsächlich für Allergiker geeignet. Wer die Wand vor dem Auszug wieder in den ursprünglichen Zustand bringen muss, sollte außerdem die Mietvertragsklauseln genau lesen und im Zweifel das Gespräch mit der Vermieterin oder dem Vermieter suchen. So bleibt das Kinderzimmer gestaltbar, gesund und im Rahmen der mietrechtlichen Möglichkeiten.